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Mein Wochenende
Zum Frühstück bekam ich außer Kaffee nichts. Meine Frau bat mich, doch etwas zu fasten. Ich hätte
gestern Abend in der Kneipe genug für mindestens drei Tage gegessen. Eigentlich hatte sie recht. Nach einem riesigen Teller Spaghetti mit ganz viel Emmentaler Käse hatte ich mir noch ein Salamibaguette
und eine große Portion Eis bestellt. So ausgehungert war ich gestern Abend.
Nachdem der Frühstückstisch abgeräumt war, sagte Nena: "Ich denke, ich sollte mal so langsam aber
sicher mit dir anfangen. Es gibt viel zu tun. Warte kurz hier, ich bin bald zurück." Als sie wieder in die Küche kam, stockte mir der Atem. Sie trug Kleider, die ich noch nie an ihr gesehen hatte. Ihre Beine
steckten in glänzenden, schwarzen Seidenstrümpfen und ihre Füße in ferrariroten Pumps. Dazu trug sie eine grobmaschige rote Strickweste mit schönem Zopfmuster, die bis zu ihren Knien reichte und
darunter einen dicken, schwarzen, ganz fusseligen Pullover mit wahnsinnig hohem und eng anliegendem Rollkragen.
"Wie es scheint, habe ich deinen momentanen Geschmack voll getroffen", sagte sie. Das hatte sie
beileibe. Sie bat mich, ihr in das Schlafzimmer zu folgen. Dort mußte ich mich nackt ausziehen. Mich fröstelte es etwas, denn wir hatten die Heizung im Schlafzimmer nie an und in der letzten Nacht hatte
die Außentemperatur knapp über dem Gefrierpunkt gelegen.
"Wenn es dir kalt ist, kannst du den Catsuit von Angie anziehen", sagte Nena. "Wie viele weitere
Schichten muß ich heute noch ertragen?" fragte ich. "Nicht sehr viele, so ist es zumindest mal geplant", bekam ich zur Antwort. Ich ging an den Schrank, holte den Catsuit hervor und wollte gerade
hineinschlüpfen, als meine Frau mich bremste. "Zieh die besser vorher noch an, es ist vielleicht sicherer so." Sie hielt mir eine dicke Windelhose hin, wie ich sie von Angie her kannte. Ich zog die Windelhose
an und schlüpfte in meinen Catsuit.
Ich war ganz erstaunt, daß Nena nicht gleich zum Halsband und den Manschetten griff. Sie schien sie
ganz einfach vergessen zu haben. Meine Frau bat mich, ihr zu folgen. Wir gingen in den Keller in die Waschküche, in der Nena ihr Bad genommen hatte.
"Dann machen wir mal weiter", sagte Nena. In der Waschküche standen einige Kartons verschiedener Größe herum. Nena zog aus einem der Kartons zwei dicke, weiche Seile hervor. Sie band mir jeweils ein
Seil um meine Handgelenke. Dann zog sie mir zunächst meinen linken und dann meinen rechten Arm nach oben und fixierte die anderen Enden der Seile an den Rohren an der Decke. So stand ich nun in der
Waschküche mit weit nach oben gestreckten Armen.
Nena ging an einen Karton und holte eine Rolle heraus. Es war eine Rolle Frischhaltefolie. Sie begann,
meinen Oberkörper mit der Frischhaltefolie zu umwickeln. "Das funktioniert besser, wenn du ausgestreckt stehst", klärte mich meine Frau auf. Die Umwicklungen gingen von meinem Hals über den
gesamten Oberkörper bis zu meiner Schrittregion. Die Arme wurden ausgespart.
Dann löste Nena wieder die Knoten an meine Handgelenken und reichte mit ein Kleidungsstück. Es war
ein dunkelblauer Pullunder aus fest gestrickter Mohairwolle mit einem hohen Stehkragen. Ich zog das Teil an und Nena zog den Pullunder in Form. Er lag eng an und reichte bis über meine Hüften. Ich
mußte meine Arme wieder nach oben strecken, damit Nena meine Handgelenke wieder an die Stricke binden konnte.
Was hatte das Luder nur mit mir vor. Von der Frischhaltefolie war auf jeden Fall kaum mehr was zu
sehen, sie war unter dem Pullunder verschwunden. Nena brachte Plastikfolie herbei und umwickelte meine Beine und Arme damit. "Das ist nur zum Schutz, die kommt später wieder weg", erklärte sie mir.
Dann holte sie eine Sprühflasche und begann, den Pullunder von allen Seiten einzusprühen. Sie sprühte so lange, bis die Wolle gesättigt war. "Was ist denn in der Flasche drin?" wollte ich wissen. "Das wirst
Du noch früh genug erfahren", war Nenas Antwort.
Dann nahm sie einen Fön zur Hand und fing an, den Pullunder wieder trocken zu fönen. Als die Wolle
nur noch ein wenig klamm war, legte sie den Fön zur Seite und kam mit einem kleinen Eimer zu mir. Sie zog Gummihandschuhe an, und massierte die Paste, die in dem Eimer war, in meinen Pullunder,
angefangen vom Hals bis hin zur Hüfte. Als der Eimer leer war, zog sie eine Kiste her. In dieser Kiste waren lauter kleine, blaue Mohairfusseln. Mit diesen Fusseln bestrich sie meinen Oberkörper. Kurze zeit
später sah der Pullunder wieder genau so wie vor der Behandlung mit der Flüssigkeit und der Paste aus. Ich war überrascht.
"Jetzt mußt du dich nur noch etwas gedulden", sagte Nena. Ich bin bald fertig. Sie begann die Sachen, die in der Gegend herumlagen aufzuräumen. Ich merkte, wie der Pullunder anfing, sich
zusammenzuziehen. "Was hast du da an mich geschmiert?" fragte ich meine Frau. "Jetzt kann ich es dir ja sagen. Bei der Paste handelt es sich um ein Produkt, das sich beim Trocknen zusammenzieht. Ich
habe die Paste gut in den Pullunder einmassiert. Damit zieht sich der ganze Pullunder zusammen, wenn die Paste trocknet. Es wird nicht mehr lange dauern, dann werde ich dich von der Decke abhängen."
Sie verließ den Raum und kam nach etwa einer halben Stunde wieder. Ich merkte, wie mich der Pullunder immer mehr einschnürte. Nena entfernte die Plastikfolien, die sie um meine Arme und Beine
gewickelt hatte, und brachte sie weg. Dann öffnete sie die Knoten an meinen Handgelenken. Was war das für ein Gefühl. Die Paste war mittlerweile komplett ausgehärtet und der Pullunder umschloß mich
wie ein Korsett. Sie nahm eine Schere zur Hand und entfernte die Frischhaltefolie, die noch unter meinem Korsett hervorschaute. Dann gingen wir hoch in die Wohnung.
Ich konnte mich erstmals im Spiegel betrachten. Das Korsett, das mir meine Frau gefertigt hatte, war äußerlich wirklich nicht von einem ganz normalen Pullunder zu unterscheiden. Ich jedoch merkte den
Unterschied. Es zwang mich zu einer absolut aufrechten Haltung und auch der Kopf wurde durch den hohen, verstärkten Stehkragen sehr gut gestützt.
"Wie gefällt dir mein Werk?" fragte mich Nena. "Eigentlich sehr gut, ...", gab ich zur Antwort. "Es war
auch eine Menge Arbeit", warf Nena ein, "die darf so schnell nicht mehr zerstört werden. Mit anderen Worten, das Ding wirst du jetzt mal einige Tage tragen. Und wenn es mir beliebt, werde ich es wieder
entfernen." Nena reichte mir ein Paar Jeans und einen Lopipullover. "Zieh das noch an, wir gehen einkaufen. Dann kannst du dich gleich mal an das korsettierte Gefühl gewöhnen. Wenn ich mir das recht
überlege, wäre das auch was für mich."
Ich zog die Jeans und den Pullover an. Nena wartete schon in der Küche auf mich. "Toll. Kein Mensch
kann sehen, was du alles unter deinen Straßenkleidern trägst. Dich wird es aber früher oder später anfangen zu quälen. Und das freut mich", sagte Nena. Ich glaubte ihr sogar, daß es sie freut, wenn ich
leiden muß. Schließlich hatte ich sie Mitte der Woche auch in eine absolut unangenehme Lage gebracht, als ich sie mit dem Wasser naßspritzte.
Nena bat mich, die leeren Getränkekästen ins Auto zu stellen. Dabei merkte ich zum ersten Mal, daß das Korsett mich wirklich behinderte. Gerades Gehen und Sitzen war problemfrei möglich, sich zu
bücken fiel jedoch sehr schwer. Ich ließ mir nichts anmerken und verstaute die Kästen im Auto. Nena wartete schon.
"Ich möchte dich heute chauffieren", sagte Nena. Vielleicht war es auch besser so, denn meinen Kopf konnte ich Dank des hohen Kragens kaum drehen. Im Einkaufszentrum angekommen lud ich die Kästen
aus dem Auto aus und stellte sie auf einen Einkaufswagen. Es sah bestimmt lustig aus, wie ich mich ganz steif bücken mußte. Nena stand dabei und schmunzelte.
Nachdem wir unsere Einkäufe erledigt hatten schlug Nena vor, noch eine Tasse Kaffee trinken zu gehen. Wir fuhren in die Innenstadt und gingen in die Fußgängerzone. Dort angekommen setzen wir und
in ein ganz gemütliches Straßenkaffee und bestellten jeweils einen Milchkaffee. Mit den Worten, "Ich komme gleich wieder", stand Nena auf und verschwand im Menschengewühl.
Es dauerte geraume Zeit, bis sie wieder zurückkam. Sie hatte zwei große Tüten dabei, in die ich nicht hineinschauen konnte, da sie verschlossen waren. Die Sonne stand mittlerweile hoch am Himmel und
eine angenehme Wärme hatte die Kälte des Morgens vertrieben. Langsam aber sicher wurde es mir in meinen Kleidern recht warm. "Hast du denn nicht warm?" fragte ich meine Frau. "Wo denkst Du hin.
Es ist doch gerade angenehm so", bekam ich zur Antwort.
"Komm. Wir gehen noch ein wenig bummeln. Wir haben noch viel Zeit", sagte Nena. Zunächst gingen
wir zum Auto und legten Nenas Einkaufstüten hinein. Dann schleppte mich Nena von einem Bekleidungsgeschäft ins andere. Im fünften Laden schien sie endlich das gefunden zu haben, nach was
sie suchte. Dort gab es nämlich eine große Strickwarenabteilung. "Such dir was schönes aus. Ich bin heute in Kauflaune", forderte mich Nena auf.
Ich betrachtete mir all die schönen Sachen, die es dort gab. Schließlich fiel meine Wahl auf eine naturfarbene Legging aus 60% Schurwolle, 30%Angora und 10%Elastan. Dann suchte ich mir auch
gleich noch die passenden Strümpfe dazu in doppelter Ausfertigung aus. Ich ging zu Nena und zeigte ihr die Sachen. "Du bist aber genügsam", meinte sie. "Dann suche ich dir eben noch was aus."
Sie ging zu einem Ständer mit Handschuhen und Mützen und fing an zu wühlen. Dann fand sie ein Paar ganz dicke naturfarbene Fausthandschuhe mit ungemein langen Stulpen. "Die sehen doch gut aus. Die
stehen dir bestimmt hervorragend. Und schau mal hier, was ich da noch gefunden habe", sagte Nena. Sie zog aus einem Stapel Wollsachen eine Mütze aus dem gleichen Material heraus. "Die paßt doch
wunderbar zu den Handschuhen. Und wenn es im Winter kalt wird, kannst du die gut gebrauchen", fuhr Nena fort.
Da ich wußte, daß ein Widerspruch bei Nena in solchen Angelegenheiten zwecklos ist, ließ ich sie die
Sachen kaufen. Obwohl mir die Mütze nicht unbedingt so gut gefiel, daß ich sie in der Öffentlichkeit hätte tragen wollen. Nachdem wir bezahlt hatten verließen wir das Geschäft. Mittlerweile war es schon
später Nachmittag geworden und wir beschlossen, uns auf den Heimweg zu machen. Unterwegs schlug ich Nena vor, noch kurz bei Angie vorbeizufahren. Meine Frau hatte nichts dagegen. So bogen wir ab
und machten uns auf den Weg zu Angie.
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