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Die Party

Nach etwas einer halben Stunde bogen wir auf einen Parkplatz ein und stiegen aus. Peter ging um das
Auto herum an den Kofferraum und öffnete ihn. Derweil begann Angie, uns noch einige Sachen zu der
Party zu erklären. "Also. Heute Abend ist die Regel die folgende. Männliche Besucher erhalten heute nur
Eintritt in Begleitung einer weiblichen Wollsklavin. Beim nächsten Mal wird es höchstwahrscheinlich
wieder andersherum sein. Deshalb, liebe Nena, müssen wir jetzt noch was über uns ergehen lassen. Es
ist nichts schlimmes und nur vorübergehend, bis wir mal drin sind und Platz gefunden haben. Peter wird
zunächst mich herrichten, damit du siehst, was passiert. Dann wird er auch dich fertig anziehen."

Peter nahm einen regelrechten Wollhelm aus dem Kofferraum und zog ihn Angie an. Der Helm hatte am
Hinterkopf einen Reißverschluß und einen ganz langes Halsteil. Es waren keine Öffnungen für Mund
oder Augen zu sehen. Der Wollhelm war farblich genau auf das Strickkleid abgestimmt, das Angie trug
und schmiegte sich ganz eng um Angies Kopf. "Siehst Du, schon bin ich fertig", sagte Angie. Peter hatte
schon einen zweiten, gleichen Helm in der Hand und zog ihn auch Nena über. Binnen einiger Sekunden
war auch Nenas Kopf unter einem Wollhelm verschwunden. Die Helme waren abgesteppt und sehr dick
gefüttert. Dann machte es noch jeweils zweimal Klick und die Hände unserer Frauen waren mit
Handschellen auf den Rücken gefesselt. Dann bekamen Angie und Nena noch jeweils ein ganz breites
Halsband an, das fest verschlossen wurde und an dessen Vorderseite jeweils ein Ring angebracht war.
Damit war es ohne den passenden Schlüssel nicht mehr möglich, den Wollhelm zu entfernen. Die
Halsbänder verschwanden alsbald unter den hohen Rollkragen der Strickkleider.

"Dann können wir", meinte Peter. Wir nahmen unsere Frauen am Arm und geleiteten sie zum dem Club.
Am Eingang wurden wir von einer Frau ganz genau gemustert. Es fand eine regelrechte
Gesichtskontrolle statt. Die Frau überprüfte sogar den festen Sitz der Handschellen, mit denen unsere
Frauen gefesselt waren. Mit den Worten "Sklavinnen sind vorerst im Foyer zur Registrierung abzugeben"
bat sie uns herein. Angie hatte doch vorhin gesagt, daß der Wollhelm nur solange gebraucht wird, bis wir
Platz gefunden hätten und jetzt sollte ich meine Frau abgeben? Peter bemerkte meinen verwunderten
Blick. "Jetzt ist es zu spät. Mitgegangen - mitgehangen. Die lassen sich jedesmal was anderen einfallen",
sagte er nur.

Im Foyer des Clubs angekommen erwarteten uns einige Empfangsdamen. Sie waren einheitlich von oben
bis unten in rote Wolloveralls gekleidet, deren Kopfteile nur Löcher für die Augen hatten. Um ihren Hals
trugen sie ebenfalls Halsbänder, um Hand und Fußgelenke schwarze Ledermanschetten. Die
Manschetten an Fuß- und Handgelenken waren mit kurzen Ketten miteinander verbunden und diese
Ketten waren wiederum mir einer etwas längeren Kette am Halsband befestigt. Rennen oder sich
großartig wehren konnten sich diese Damen also nicht, obwohl ihre Handlungsfreiheit nicht allzusehr
eingeschränkt war. Die Damen sahen aus wie regelrechte Wollmäuse.

Zwei kamen auf uns zu. "Darf ich bitten." Mit diesen Worten wurden unsere zwei Frauen von einer der
Damen abgeführt. Die andere Wollmaus geleitete uns zu einem Tisch mit vier Stühlen, an dem wir Platz
nahmen. Es war schon einiges los im Club. An einigen Tischen saßen Männer wie wir alleine, an anderen
Tischen saßen auch Frauen dabei. Allen gemein war, daß sie mehr oder weniger in Wolle gekleidet
waren. Wir orderten bei einer Bedienung Getränke für uns und unsere Frauen, da wir davon ausgingen,
daß es nicht sehr lange dauern würde, bis unsere Frauen zu uns kommen würden.

Etwa eine halbe Stunde später wurden unsere Nena und Angie von zwei Wollmäusen zu uns an den
Tisch gebracht. Man setzte sie auf dem Stuhl, die Arme hinter die Rückenlehne. "Die Registrierung ist
abgeschlossen, ihr könnt sie jetzt befreien, wenn ihr wollt", sagte die eine.

Peter nahm einen Schlüssel aus der Hosentasche und schloß die Handschellen der Frauen auf. Dann
machte er sich an den Halsbändern zu schaffen und zog Nena und Angie auch die Wollmasken aus.
Kurze Zeit später lagen die Halsbänder und Masken auf dem Tisch.

"Mir hat es in der Maske gefallen", sagte Nena. "Sie hat mir ein richtig schönes Gefühl von
Geborgenheit vermittelt und der intensive Wollgeruch ist wahnsinnig, wenn man so ein Ding trägt." "Mir
ergeht es ähnlich", fügte Angie hinzu. "Warum hast du uns die Masken eigentlich ausgezogen? Das ist
doch sonst nicht deine Art. Wenn du mich mal in was reingesteckt hast, läßt du mich doch
normalerweise so schnell nicht mehr raus", fragte Angie ihren Peter.

"Ich habe mich hier umgesehen und bemerkt, daß niemand eine Maske trägt. Ihr sollt doch auch das
Programm mit ansehen können, das nachher geboten wird", antwortete Peter. Es dauerte nicht lange, bis
eine Flauschmaus auf die Bühne trat, um den Abend offiziell zu eröffnen. Die trug eine pinkfarbenes
Ensemble, bestehend aus einer Mohairlegging mit zugehörigem Pullover.



Willkommen liebe Gäste

Es freut uns, daß sie unserer Einladung so zahlreich gefolgt sind. Bevor wir jedoch mit unserem Programm beginnen
können, möchten wir sie noch um etwas Geduld bitten. Wir sind mit unseren Vorbereitungen nämlich noch nicht ganz
fertig. Des weiteren brauchen wir noch einige Statisten, die und helfen, unsere Show gelingen zu lassen

Mit diesen Worten kam die Flauschmaus von der Bühne und ging durch den Club. Sie hatte schon einige
Statisten und Statistinnen gefunden, als sie an unseren Tisch kam. Sie sah mich an und meinte nur "Wer
wird denn da so steif sitzen. Ich glaube, ein bißchen Bewegung schadet dir nicht. Machst Du mit?" Die
drei anderen ermunterten mich und so ging ich schließlich mit der Flauschmaus mit.

Es konnte ja niemand ahnen, daß ich unter meinem Pullover noch ein Pullunderkorsett trug, das meine
Bewegungsfreiheit arg einschränkte. Hinter der Bühne standen schon einige Herrschaften herum und es
herrschte ein reges Treiben. Nicht lange stand ich da, als eine dieser Wollmäuse, die wir schon am
Eingang gesehen hatten, auf mich zukam und mich fragte, ob ich ihr vertrauen würde. Ich bejahte die
Frage. Sie nahm mich an der Hand und führte mich in einen Nebenraum.

"Wie du siehst, bin auch ich heute Abend an Händen und Füßen gefesselt. Auch ich bin Teil der Show.
Ich werde jetzt auch dir Fesseln anlegen, wenn du nichts dagegen hast", sagte die Frau. Sie nahm ein
Paar schwere Fußschellen und fesselte mir meine Füße so zusammen, daß ich nur noch ganz kleine
Schritte machen konnte. Dann nahm sie einen sogenannten Wasserträger, legte mir das Ding auf die
Schulter und schloß meinen Hals und meine Hände darin ein. Um meine Handgelenke kamen dann noch
schwere, dicke Lederbänder, damit ich meine Hände nicht mehr durch die Handöffnungen des
Wasserträgers zurückziehen konnte. Das saß fest.

Dann führte sie mich auf die linke Seite der Bühne. Der Vorhang war natürlich noch geschlossen. Auf
der rechten Seite standen schon einige Statisten herum, die genau wie ich einen Wasserträger um den
Hals und ihre Handgelenke hatten. Die Wollmaus stellte mich an eine Stelle, an der im Boden eine Öse
eingelassen war und schloß meine Fußschellen an diese Öse. Dann verband sie mir die Augen mit einem
Schal. "Bleibe bitte so stehen, ich komme gleich wieder", hieß sie mich. Wo sollte ich auch hin, meine
Füße waren am Boden festgemacht.

Kurz darauf merkte ich, wie sich jemand an meinem Wasserträger zu schaffen machte. Ich hörte
Kettengerassel. Dann merkte ich, wie ich ganz langsam hochgezogen wurde, bis ich recht aufrecht
gestreckt stand. Der Wollschal wurde entfernt und ich konnte die Bescherung sehen. Auch meine
Mitstatisten waren wie ich aufgehängt worden. Eine Wollmaus stand bei mir. Sie trug eine Sturmmaske,
die lediglich Augenlöcher besaß. Um ihren Hals schmiegte sich ein breites Halsband an dessen Ring an
der Vorderseite eine Kette befestigt war. Die Kette schien zu der Öse im Fußboden zu führen. Ihre
Hände steckten in ganz fusseligen Fingerhandschuhen. Auch bei den anderen Mitstatisten standen in
Wolle gehüllte Menschen.

Die Wollmaus fing an, mein Gesicht zu streicheln. Es war ein absolut erregendes Gefühl, wie sie mit
ihren fusseligen Handschuhen über mein Gesicht fuhr. Ich begann, Laute des Wohlgefallens von mir zu
geben und hörte plötzlich ein weit entferntes "mmmmmmmpf", das unter der Maske hervorkam, die
meine Wollmaus trug. Sie schien also geknebelt zu sein und wollte mir dennoch was sagen.

Keine zehn Sekunden später stand eine mit einem ganz langen, schweren Wollmantel gekleidete Frau
neben mir. Sie hieß die Wollmaus aufzuhören und bat mich, meinen Mund zu öffnen. Kurz danach hatte
auch ich einen Knebel im Mund stecken. Er war aber anders, als die Norwegersocken, die ich sonst
kannte. Er war viel fusseliger. Der Knebel wurde mit einem Schal gesichert. Dabei zog die Frau im
langen Mantel den Schal bis über meine Nase, so daß diese fast plattgedrückt wurde, als sie den Schal im
Nacken verknotete. Sie führte die Enden des Schals nach vorne und verknotete diese unter meinem
Kinn.

Danach zog mir die Frau im langen Mantel drei Wollmasken über, die jeweils mit einem Sehschlitz
versehen waren. Als die dritte Maske gut saß, festigte sie den Sitz der Masken mit einem ganz langen
Schal, der mehrfach um meinen Hals geschlungen und immer wieder verknotet wurde. Dann ließ sie
mich wieder mit meiner Wollmaus alleine. Die Luft unter den Masken war sehr wollig, ich konnte aber
wenigstens noch sehen, was um uns herum geschah.

Die Köpfe aller anderen Mitstatisten waren mittlerweile auch in die gleichen Masken gehüllt, wie ich sie
trug. Mit Spannung erwartete ich den Beginn der Show. Es mußte gleich losgehen, denn es lag eine
seltsame Stimmung in der Luft. Es war sehr leise geworden, oder lag das daran, daß die Wollschichten
um meinen Kopf einiges an Schall schluckten. Und wirklich - kurze Zeit später stand die Flauschmaus
im pinkfarbenen Ensemble wieder auf der Bühne. Der Vorhang ging auf.

Das erste, was mit auffiel war, daß weder Nena, noch Angie noch Peter am Platz waren. Wo steckten die
nur. Mir blieb nichts anderes übrig als mich darauf zu konzentrieren, was denn die Show bringen würde.
Und schon ging es los. Aus dem hinteren Bühnenbereich kamen drei Achtspänner hereingestürmt. Sie
zogen jeweils einen Gitterwagen, in denen laut wehklagend in Wolle gehüllte Menschen saßen und
standen. Die Achtspänner waren aber keineswegs Pferdegespanne, sondern als Ponys verkleidete
Wollmäuse.

Die Wollpferde trugen schwarzweiß gemusterte Overalls und Stiefel, die wirklich an Pferdehufe
erinnerten. Ihre Arme steckten auf dem Rücken in Fesselhandschuhen aus ganz fester Wolle mit denen
sie die Wagen zogen. Über die Wollmasken um ihre Köpfe war ein regelrechtes Ponygeschirr gespannt,
das am oberen Ende mit einem roten Federbüschel geschmückt war.. Die Gespanne machten mitten auf
der Bühne halt, jedoch so, daß der Blick zum hinteren Teil der Bühne frei blieb. Die Wollponys
stampften mit den Füßen und waren sehr unruhig, man hatte den Eindruck, es würde sich um richtige
Pferde handeln. Das Wehklagen aus den Gitterwagen wurde lauter und lauter.

Dann wurde im hinteren Bühnenbereich ein ganz langer Tisch hereingefahren, an dem pro Seite
mindestens zehn Personen Platz nehmen konnten. Die Kutscher sprangen von ihren Kuschböcken und
spannten die 'Pferde' aus. Diese wurden dann in einen Pferch an der Bühnenseite geführt und dort
eingesperrt. Die Pferde waren sehr unruhig und wieherten laut.

Dann betraten neun Personen den Bühnenraum und nahmen auf einer Seite des langen Tisches Platz.
Acht davon trugen die gleiche Kleidung, nämlich Wollhosen und darüber Wollponchos mit Kapuze in
einem Muster, das auf südamerikanische Herkunft der Ponchos schließen ließ. Eine Person trug einen
langen, ganz fusseligen, dunkelroten Wollmantel, der ebenfalls mit einer Kapuze versehen war. Es war
nicht erkennbar, ob es sich bei den Personen um Frauen oder Männer handelte, denn nicht nur ihre
Kapuzen waren tief herunter gezogen, sondern ihre Gesichter waren auch noch durch Wollmasken
verhüllt, die lediglich Augenlöcher besaßen.

Das Jammern und Heulen aus den Gitterwagen erreichte eine so große Lautstärke, daß man es kaum
hörte, wie die Person im roten Mantel mit einem großen Holzhammer auf den Tisch schlug. Dann wurde
es mucksmäuschenstill. Mir kam es vor, als sollte hier eine Gerichtsverhandlung stattfinden und meine
Vermutung bestätigte sich sogleich. Das Gremium am Tisch stand auf und die "rote Person" -
anscheinen die Richter in oder der Richter ergriff das Wort.

"Wir sind hier und heute zusammengekommen, um über diese Menschen in den Gitterwagen, die sich
der vielfältigsten Vergehen schuldig gemacht haben, unser Urteil zu sprechen. Da wir das höchste
Wollgericht bilden, sind Widersprüche gegen unsere Urteile nicht möglich." Beim Richter handelte es
sich entweder um eine Frau mit recht tiefer Stimme oder es war eben ein Mann. Ich glaubte jedoch, den
Tonfall einer Frauenstimme vernommen zu haben.

Das Gremium nahm wieder Platz und die Richterin fuhr fort. "Dann bringt mir den ersten Angeklagten
her.
"

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