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Angies Erlebnis
"Also. Das war so. Wie aus dem Nichts stand plötzlich eine fremde Frau hinter mir und bat mich, ihr zu folgen. Sie stellte sich als die Hausdetektivin vor
und hätte mich dabei beobachtet, wie ich etwas unter meinem Poncho hätte verschwinden lassen. Als ich protestierte, bat sie mich nochmals sehr freundlich,
aber bestimmt, mit ihr zu gehen. Sie wolle im Kundenraum kein Aufsehen erregen. Da ich ja nichts verbrochen hatte, ging ich schließlich mit ihr in ihr Büro, um die Angelegenheit zu klären. Dort
angekommen griff sie zum Telefonhörer und bat eine weitere Kollegin, zu kommen.
Die Frau, die kurze Zeit später das Büro betrat, hatte eine zierliche Figur und trug einen hüftkurzen
roten Rollkragenpullover aus Angora. Dazu einen passenden Wollrock. Sie stellte sich als Betty, Leiterin der Strickwarenabteilung, vor und fragte die Detektivin was vorliege. Die Detektivin, ihr Name war
Suzi, erzählte Betty, daß sie mich beim Ladendiebstahl beobachtet hätte.
Betty bat mich, meinen Poncho auszuziehen. "Das geht nicht", gab ich zur Antwort. "Müssen wir
unbedingt die Polizei rufen, um unseren Verdacht bestätigen zu lassen?" fragte die Detektivin. Ich konnte den beiden ja nicht erzählen, was unter meinem Poncho versteckt war. Nach einigem Hin und
Her faßte ich mir ein Herz und bat die beiden Damen, mir beim Ausziehen des Ponchos behilflich zu sein. Die Flucht nach vorn war der einzige Ausweg.
Sie schienen meinen Wunsch zwar nicht zu verstehen, kamen der Aufforderung aber schließlich doch nach. Betty öffnete die Knoten in meinem Schal und zog ihn mir aus. Dann zog sie mir den Poncho über
den Kopf. Genau in diesem Augenblick machte sich meine Unterwäsche wieder bemerkbar. Wohlige Schauer durchfluteten meinen Körper für eine kurze Zeit.
Die beiden Frauen kamen aus dem Staunen nicht mehr heraus, als sie
sahen, was unter meinem Poncho verborgen war. Mit weit aufgerissenem Mund standen sie geraume Zeit da, ohne auch nur ein Wort zu sagen. "Haben sie sich jetzt davon überzeugt, daß ich nichts gestohlen habe und auch
gar nicht dazu in der Lage bin, etwas zu stehlen?" fragte ich. "Ja", stammelte die Detektivin. "Aber wieso in aller Welt
laufen sie so gefesselt im Kaufhaus herum? So was habe ich ja noch nie gesehen."
Ich mußte mir schnell etwas einfallen lassen. Also erzählte ich den beiden, daß ich mit Freunden und
meinem Mann zum Bummeln in der Stadt bin. Und da ich dazu neigen würde, in einen regelrechten Kaufrausch zu verfallen, hätte ich meinen Mann gebeten, Vorsorge zu treffen. Er sah die Fesselung als
letzten Ausweg, denn wir hätten schon alles andere versucht. Selbst ohne Geld und Kreditkarte in die Stadt zu fahren würde bei mir nichts nutzen, da ich es immer wieder fertigbrächte, etwas auf Pump zu
kaufen. Bei diesen Worten durchfuhr mich wieder so ein angenehmes Gefühl, jetzt aber viel länger als vorher.
Suzi fragte mich, ob es mir nicht gut gehen würde, als sie meinen Gesichtsausdruck bemerkte. Ich
verneinte die Frage, denn ich wollte den beiden natürlich nichts vom Innenleben meiner Wäsche erzählen. Sichtlich geschockt nahmen die beiden Frauen Platz und boten auch mir einen Stuhl an. Betty
verließ das Zimmer und kam kurze Zeit später mit drei Tassen Kaffee zurück. Sie schloß die Tür ab, damit sonst niemand mehr das Büro betreten konnte.
Als sich die beiden Frauen wieder gefaßt hatten, fragte Betty, ob
es mir etwas ausmachen würde, ihr ein Paar Fragen zu beantworten. Ich verneinte. Betty wollte wissen, ob es denn nicht unbequem sein, so
herumzulaufen. "Nein. Eigentlich nicht. Ich laufe lieber gefesselt in der Gegend herum, als daß ich in den Kaufrausch verfalle und unnötiges Zeug kaufe", antwortete ich. "Und wie lange mußt du gefesselt
sein?" fuhr Betty fort. "Bis wir wieder daheim sind. Die Schlüssel zu den Handschellen liegen auf dem Küchentisch", antwortete ich. Dabei war mir sofort aufgefallen, daß Betty mich plötzlich duzte. Sie war
in meinem Alter und ich hatte auch nichts dagegen.
Betty stand auf und führte mir die Kaffeetasse an die Lippen. Ich trank einen kleinen Schluck. Dann trat
Betty hinter mich und begutachtete die Fesselung. Dabei entdeckte sie die Kabel, die vom Gürtel an meinen BH und meine Hose führten. "Was ist denn das?" fragte sie ganz erstaunt. Ich erklärte, daß
sowohl im BH als auch in der Hose eine Heizung eingebaut sei, die gerade jetzt im Winter eine wohlige Wärme ausstrahlen würde.
"Als Leiterin der Strickwarenabteilung kenne ich mich in diesem Marktsegment wirklich sehr gut aus. Daß es aber so was gibt, davon wußte ich bis heute nichts", sagte Betty. "Man kann nicht alles wissen,
man lernt immer dazu", erwiderte ich. "Wo gibt es so was zu kaufen?" fragte Betty. Dabei bemerkte mein geschärfter Blick diesen bestimmten Glanz in Bettys Augen. Ich erklärte ihr, daß das Ensemble ein
Weihnachtsgeschenk meine Mannes sei und ich nicht wüßte, wo er es her hat.
Nach einigen weiteren Fragen, die ich brav beantwortete, stand Suzi auf und sagte, daß sie jetzt meine
Begleiter ausrufen lassen würde und verließ das Büro. Betty fragte mich noch einmal nach meiner Unterwäsche. Die Sachen schienen sie zu faszinieren. Ich schlug Betty vor, ganz einfach bei Gelegenheit
mal bei uns vorbeizukommen, dann könne sie ja Peter fragen, wo er die Kleidung her hat. Wir vereinbarten auch gleich einen Termin für Freitag in einer Woche. Betty hatte sich gerade die Adresse
aufgeschrieben, als ihr zusammen mit Suzi hereingekommen seid. Den Rest kennt ihr ja."
"Du machst aber Sachen", sagte Peter zu Angie. "Dafür, daß du uns so lange über deinen Verbleib im Ungewissen
gelassen hast, müßtest du eigentlich sofort bestraft werden. Wir wollen aber mal Gnade vor Recht ergehen lassen." Peter war an diesem Tag wirklich lieb zu Angie. Er kaufte seiner Frau sogar noch
eine Wollmütze, so eine, die lediglich einen Sehschlitz und ein ganz langes Halsteil hat und zog sie ihr auch sogleich an. Dabei wurden wir die ganze Zeit von Betty, die sich hinter einem Regal verborgen hielt, beobachtet.
Nach einigen Runden durch diverse Kaufhäuser beschlossen wir, den Heimweg anzutreten. Auf der Heimfahrt ließ Peter seine Frau noch einige Male so richtig zusammenzucken. Daheim angekommen,
wollten wir Angie aus ihrer kratzigen Unterwäsche befreien. Sie schien sich darin aber so wohlzufühlen, daß sie darum bat, sie noch ein wenig tragen zu dürfen. Wir ließen sie gewähren, allerdings mit dem
Hinweis, daß es auch unangenehm werden könnte. Kurz vor dem Abendessen nahmen wir Angie schließlich die Handschellen ab, damit sie vernünftig essen konnte.
Peter hatte sich mittlerweile um seine beiden Patienten gekümmert. Die Frau war den ganzen Tag über im Strickraum eingesperrt und hatte vier wunderschöne Pullover produziert. Ihren Mann hatte Peter
derweil im gleichen Raum an die Wand gekettet gehabt. Er mußte seiner Frau den ganzen Tag über dabei zusehen, wie sie die Strickmaschinen bediente. Er war nur mit einem Overall aus durchsichtigem Plastik bekleidet und muß
ganz schön gefroren haben, denn im Strickraum war es nicht unbedingt warm.
Dies war auch Teil von Angies und Peters Plan. Der Mann sollte sich danach sehnen, warme Wollsachen
anziehen zu dürfen. Vielleicht würde der Plan auch aufgehen.
Nach dem Abendessen schlug Angie vor, daß wir uns noch einige Filme ansehen könnten, die sie im
Laufe der Zeit gedreht hat. Wir gingen ins Wohnzimmer. Bevor Angie jedoch den Videorecorder einschalten konnte, hatten wir noch eine Überraschung für sie parat. Angie wurde an Händen und Füßen
mit etwa einem Meter langen Spreizstangen zu einem X gefesselt. Anschließend wurde die Stange an ihren Händen mit einem Seil an einem Deckenhaken hochgezogen, so daß sie ausgestreckt mitten im
Raum stehen mußte. Sie bekam noch einen Wollknebel verpaßt und ihr Kopf wurde in fünf Lagen Wollsturmhauben gesteckt. Damit war für sie die Videosession beendet.
Wir machten es uns zusammen mit Peter auf der Couch gemütlich und schauten uns die Filme an. Bestimmte Szenen mußte man sich natürlich mehrmals ansehen. Dabei haben wir ab und zu die
Fernbedienungen verwechselt, so daß Angie des öftern von wilden Zuckungen heimgesucht wurde. An den dumpfen Tönen, die aus ihrem geknebelten Mund kamen, konnte man erahnen, ob es angenehme oder unangenehme Zuckungen waren.
Zu fortgeschrittener Stunde beschlossen wir, nach Hause zu fahren. Wir übergaben Angie wieder der Obhut ihres Mannes. Ob er sie noch länger gefesselt ließ oder sogleich befreit hat, wissen wir nicht.
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