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Ein Besuch bei Angie und Peter

Noch bevor wir bei Angie klingeln konnten öffnete uns Cora die Haustür und bat uns herein. Cora trug
einen weinroten Overall aus Fusselwolle mit Stehkragen und naturfarbene Angorahandschuhe. Wir
folgten Cora in Angies Wohnzimmer. Als uns Angie sah, sprang sie auf und begrüßte uns ganz herzlich.
Dann stellte sie uns ihrem Mann Peter vor, der auch anwesend war. Angie und Peter waren im
Partnerlook angezogen. Beide trugen beige Wolleggings und dazu passende Pullover mit Zopfmuster.

Das Aussehen des Wohnzimmers hatte sich seit unserem letzten Besuch gewaltig geändert. Auf dem
Sofa und dem Boden lagen überall ganz kuschelige Wolldecken in vielen verschieden Farben und
Mustern herum. Das Wohnzimmer sah wie ein ganz gemütliches Wollnest aus.

"Was führt euch zu uns?" fragte Angie. "Wir wollten nur kurz mal vorbeischauen und vielleicht eine
Tasse Kaffee trinken, wenn wir eine bekommen", gab ich zur Antwort. "Kein Problem. Cora wird uns
bestimmt gerne Kaffee kochen", meinte Angie und fuhr fort "Was habt ihr denn die Woche über so alles
getrieben?"

Nena und ich erzählten Angie und Peter, was im Laufe der Woche so alles fällig war. Ich merkte, wie
Angie immer unruhiger wurde. Ihr schienen die Berichte zu gefallen. Als Nena von dem Korsett erzählte,
das sie mir gefertigt hat, bekam Angie ein richtiges Funkeln in die Augen. Angie kam zu mir und klopfte
mir auf die Schulter. Es hörte sich an, wie wenn jemand auf ein leeres Faß klopft.

"Da hast du aber eine super Idee gehabt", sagte Angie zu Nena. "Und ich habe mich schon gewundert,
warum Lutz so steif sitzt. Wie ist das Gefühl da drin?" fragte mich Angie. "Nicht zu beschreiben. So
etwas muß man am eigenen Leib erfahren. Wir könnten auch dir irgendwann mal ein solches Teil
verpassen", gab ich zur Antwort. Angie überlegte kurz und sagte dann "Warum nicht?" nachdem ich den
Lopipullover ausgezogen und ihr das Korsett gezeigt hatte.

Auch Angies Mann Peter hatte interessiert zugehört. "Da muß ich aber unbedingt dabeisein, wenn meine
Frau einen Panzer bekommt", warf er ein. Wir hatten natürlich nichts dagegen.

Nach einer kurzen Gesprächspause sagte Angie: "Es tut mir leid. Ich möchte nicht unhöflich sein, aber
Peter und ich haben heute Abend noch Ausgang und wir müssen uns so langsam aber sicher
fertigmachen. Wenn ihr wollt, könnt ihr uns begleiten. Wir gehen zu einer Party in einen Privatclub.
Diese Party findet alle drei Monate regelmäßig statt. Es ist immer lustig. Und wenn ich euch so
betrachte, seid ihr auch gerade recht angezogen." Da wir uns für den Abend noch nichts vorgenommen
hatten sagten wir zu.

Mit den Worten "Ich lege euch noch unser neuestes Video ein, damit es euch nicht langweilig wird,
während wir uns umziehen" stand Angie auf, schaltete Videoplayer und Fernseher ein und verließ das
Wohnzimmer. Peter folgte ihr. Nena und ich machten es uns auf dem Sofa so richtig schön gemütlich.
Am liebsten hätte ich mich ausgezogen und in die weichen Decken eingekuschelt. Dies war mit aber
leider wegen meines Korsetts nicht möglich.

Nach etwa 45 Minuten kamen Angie und Peter zurück. Angie war ähnlich wie Nena gekleidet. Sie trug
ein langes Strickkleid aus dunkelblauer Mohairwolle mit hohem Kragen und einen ganz langen
Wollmantel mit einem bunten Muster. Der Mantel war aus ganz dicker und grober Wolle gestrickt.
Anstatt in Pumps steckten ihre Füße in kniehohen Stiefeln. Peter war mit einer braunen Lederhose und
einem legeren Rollkragenpullover bekleidet.

Angie kam auf Nena zu und drückte ihr etwas in die Hand. "Ich denke, den solltest du noch anziehen.
Es ist besser so", sagte sie. "Schau. Ich trage auch einen." Sie hob ihr Strickkleid in die Höhe. Angie trug
unter dem Kleid einen festen Keuchheitsgürtel aus Leder. Nena schlüpfte in ihren Gürtel hinein. Angie
war ihr behilflich und verschloß Nenas Gürtel fest. Der saß.

"So. Dann wollen wir mal. Ich glaube ihr laßt am besten euer Auto hier stehen. Dann können wir uns auf
der Fahrt noch ein wenig unterhalten", sagte Peter. Angie schaltete den Videorecorder und den
Fernseher ab und bat uns, ihr zu folgen. Unterwegs fing Peter an, von der Party, zu der wir fuhren, zu
erzählen. Sie stünde jedesmal unter einem anderen Motto. Heute sei das Motto "Wolle und Keuschheit."
Deshalb hätten die Frauen auch vorsichtshalber die Gürtel angezogen
.

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