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Angies Tag

Schon morgens um halb acht klingelten wir bei Angie und Peter. Die beiden saßen gerade beim
Frühstück. Wir setzten uns dazu und tranken noch eine Tasse Kaffee. "Da bin ich mal gespannt, was ihr
beiden mit mir vorhabt", sagte Angie. "Ich bin auf alles vorbereitet. Wir können gleich anfangen. Peter
wird sich derweil um die weitere Behandlung unserer Gäste kümmern. Die liegen noch im Bett."

Wir gingen gemeinsam in den Keller. Peter bog gleich links ab und ging in eines der Schlafzimmer. Nena
und ich hatten natürlich das, was wir mit Angie vorhatten, zuvor mit Peter abgestimmt, weil wir noch
Sachen aus seinem Arsenal benötigten. Wir gingen weiter in den Raum, der mit Fesselutensilien nur so
vollgestopft war. Angie mußte sich zunächst komplett ausziehen. Nena ging an den Schrank, den Peter
für unser Vorhaben vorbereitet hatte.

Sie holte eine Unterhose mit Beinansatz und einen Spezial-BH heraus. Die Teile waren aus brauner,
dicker Islandwolle mit dreifachem Faden gestrickt. "Die habe ich ja noch nie gesehen", warf Angie ein.
"Kannst Du ja auch nicht. Die wurden ja extra für dich und den heutigen Tag gefertigt", gab ich zur
Antwort. Angie zog die Sachen an. "Die kratzen ja fürchterlich", jammerte sie. Wir gaben keine
Antwort.

Dann bekam Angie oberarmlange Fingerhandschuhe und oberschenkellange Strümpfe aus dem gleichen
Material gereicht. Sie zog auch diese Sachen an. Die Strümpfe wurden mit Strumpfhaltern an der
Unterhose befestigt. "Sieht schon ziemlich gut aus", sagte Nena. "Dann machen wir mal weiter." Nach
ein paar geübten Handgriffen waren Angies Arme in Höhe der Ellenbogen und der Handgelenke mit
Handschellen auf den Rücken gefesselt. Ihr schöner Busen kam nun gut zur Geltung.

Als nächstes legten wir Angie ein acht Zentimeter breites Halsband und einen ebenso breiten Gürtel aus
festem Leder an. Das erschien Angie zwar etwas ungewöhnlich, sie protestierte jedoch nicht.

Und dann kam das spezielle an Angies Kleidung zum Zug. Ich verband Steckbuchsen am BH und der
Unterhose mittels dünner Kabel mit Buchsen an Angies Gürtel. "Jetzt können wir es dir ja sagen", fing
ich an zu erklären. "Du bist mittlerweile gefesselt und verkabelt. Der BH und die Hose kratzen so
furchtbar, weil nicht nur Islandwolle, sondern auch Stahlwolle mit verarbeitet wurde. Der Gürtel, den du
trägst, ist voller Batterien. Über diese Fernbedienung kann ich nun Strom in deinen BH oder in deine
Hose lassen - von prickelnd erfrischend bis zum Horror für dich. Wenn du dich also heute schickst,
kannst du den ganzen Tag über ein prickelndes Gefühl erleben, ansonsten wird es äußerst ungemütlich.
Die Sachen sind übrigens mal wieder eine Neuentwicklung deines Mannes."

Angie hatte es die Sprache verschlagen. Sie hatte mit allem gerechnet, nicht aber mit einer solchen
Hinterhältigkeit. Peter war mittlerweile auch hinzugekommen und freute sich natürlich riesig über die
Sprachlosigkeit seiner Frau.

Als nächstes bekam Angie ihre kniehohen Stiefel angezogen. Dann befestige Nena eine Eisenkette mit
einem Schloß am vorderen Ring von Angies Halsband, führte die Kette zwischen ihren Beinen hindurch
und befestigte das andere Ende mit einem weiteren Schloß am hinteren Ring des Halsbandes. Dabei zog
sie die Kette so stramm, daß Angies Unterhose weit in sie eindrang. Die beiden Handschellen wurden
ebenfalls mit Vorhängeschlössern an der Kette befestigt.

"Ist es nicht zu unbequem?" fragte Nena. "Nein, ich empfinde es sogar als angenehm", erwiderte Angie.
Dabei verzog sie ihr Gesicht dermaßen, daß jeder wußte, daß diese Antwort ironisch gemeint war. "Ihr
seid ja soweit fertig", sagte Peter. "Dann können wir ja fahren." "Fahren?" fragte Angie. "Wo wollt ihr
hin? Ihr könnt mich doch nicht alleine lassen!"

"Keine Angst", antwortete Peter. "Wir nehmen dich natürlich mit. Wir gehen ein wenig einkaufen."
"Aber doch nicht in diesem Aufzug. So kann ich doch nicht unter Leute gehen", zeterte Angie. Peter
nahm die Fernbedienung und drückte auf einen Knopf. Angie schrie auf. "Du sollst doch gehorchen",
sagte Peter. Angie hatte sich wieder gefaßt. "Wir wollen nicht so sein", warf Nena ein, holte einen
knielangen Wollponcho aus dem Schrank und zog ihn Angie über den Kopf.

Angie betrachtete sich im Spiegel. Der Poncho hatte einen hohen Rollkragen, der das Halsband fast
gänzlich verschwinden ließ. Nena nahm zusätzlich noch einen langen Schal und wickelte ihn Angie um
den Hals. "Bist du jetzt zufrieden?" fragte sie. "Kein Mensch sieht dir an, was unter deinem Poncho los
ist." Angie mußte dem zustimmen.

Wir löschten das Licht und gingen zum Auto. Für mich war es fast genauso schwierig in den Wagen
einzusteigen wie für Angie, weil Nena mich bisher noch nicht aus meinem Pullunderkorsett befreit hatte.
Sie war der Meinung, daß man es locker mindestens eine Woche tragen könne. Und eine Woche war
jetzt vorüber. Mir blieb nur die Hoffnung, daß sie es mir im Laufe des Wochenendes abnehmen würde.

Da wir recht früh dran waren, war es auch kein Problem im Zentrum einen Parkplatz zu finden.
Während der Fahrt hatte Peter mit der Fernbedienung diverse Einstellungen getestet. Dabei nahm
Angies Gesicht alle möglichen Formen an, von heiter erleichtert bis hin zu einem schmerzverzerrten
Gesicht. Es kam aber kein Ton über ihre Lippen, denn sie wußte genau, welche Folgen das für sie
gehabt hätte.

Wir schlenderten zunächst ein wenig durch die Gassen. Peter hatte die Fernbedienung für Angies
Wäsche mittlerweile Nena anvertraut. Als wir eines der großen Kaufhäuser betraten, stellte Nena den
BH und die Hose auf die Stärke 'wohlige Schauer' ein. Bei dieser Einstellung schalten sich die
Kleidungsstücke ganz selbständig für unterschiedlich Zeiträume ein und wieder aus. Man konnte es nur
an Angies Gesicht erkennen, was gerade los war. Es schien ihr zu gefallen.

Wir gingen natürlich geradewegs zur Strickwarenabteilung. Plötzlich war Angie verschwunden. Später
erzählte sie, was passiert war
.

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